SBTi bestätigt SMC-Klimastrategie mit „Net-Zero“-Zertifizierung
Die nachhaltige Klimastrategie von SMC ist erneut offiziell bestätigt: Die Science Based Targets Initiative (SBTi), eine international anerkannte Instanz für Klimaschutz-Zielsetzungen, hat SMC für sein „Netto-Null-Ziel“ zertifiziert. Dieses umfasst die Reduktion von Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – einschließlich Scope 1, 2 und 3.
Bereits im Juni 2024 erhielt SMC die SBTi-Zertifizierung für seine kurzfristigen Klimaziele: Bis zum Geschäftsjahr 2030 sollen die Emissionen in den Bereichen Scope 1, 2 und 3 reduziert werden. Zusätzlich wurden nun auch die langfristigen Ziele validiert. SMC verpflichtet sich, bis 2040 Net-Zero-Emissionen in Scope 1 und 2 zu erreichen und bis 2050 auch die Emissionen in Scope 3 auf Netto-Null zu senken.
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Kurzfristige Ziele
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Langfristige Ziele
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Scope 1 - 2
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-48 % bis GJ 2030
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Net-Zero bis GJ 2040
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Scope 3
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-33 % bis GJ 2030
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Net-Zero bis GJ 2025
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In Vgl. zu GJ 2021
Damit verpflichtet sich SMC, die Emissionen aus eigener Produktion und Energieverbrauch (Scope 1 und 2) bis 2040 vollständig zu vermeiden und die indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3) bis 2050 auf Netto-Null zu senken.
Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Die Scope-Kategorien umfassen:
- Scope1:Direkte CO₂-Emissionen aus eigenen Quellen, etwa durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe
- Scope2:Indirekte CO₂-Emissionen aus eingekaufter Energie.
- Scope3:Weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, etwa durch den Einkauf von Rohstoffen, den Transport von Produkten sowie die Energienutzung bei Kundinnen und Kunden.
Die „Net-Zero“-Zertifizierung ist ein klarer Ansporn: SMC wird weiterhin weltweit Maßnahmen vorantreiben, die Umweltbewusstsein stärken und zur Realisierung einer nachhaltigen Zukunft beitragen.
Effizienz als Hebel: Die 4BAR Factory
Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist das Konzept der „4BAR Factory“. Es reduziert den Druckluftverbrauch in Produktionsumgebungen systematisch und senkt damit Energiebedarf und Emissionen auf Fabrikebene deutlich. Der Ansatz überträgt Nachhaltigkeit vom Einzelprodukt auf die gesamte industrielle Wertschöpfung.
Internationale Anerkennung für konsequentes Handeln
SMC erhält international Bestnoten für seine Nachhaltigkeitsleistung: Im CDP-Rating 2025 wurde das Unternehmen in den Kategorien Klimaschutz und Wassersicherheit jeweils mit der höchsten Bewertung versehen und in die renommierte „A List“ aufgenommen. CDP zählt weltweit zu den führenden Instanzen für Umwelttransparenz und Nachhaltigkeitsperformance.
Auch im Bereich Energieeffizienz wird die Umsetzungskraft des Unternehmens sichtbar: Der Chairman’s Award (Best Practice) des Energy Conservation Center, Japan (ECCJ) im Rahmen des Energy Conservation Grand Prize 2025 prämierte ein Projekt zur signifikanten Reduktion des Druckluftverbrauchs in der Produktion. Bereits im Vorjahr wurde das Air Management System (AMS) als besonders energieeffiziente Lösung in der Kategorie „Products and Business Models“ hervorgehoben.
Nachhaltigkeit als messbarer Standard
Die aktuellen Auszeichnungen und Initiativen verdeutlichen in ihrer Gesamtheit einen klaren Anspruch: SMC verknüpft technologische Innovation mit konsequent messbarer Verantwortung und entwickelt industrielle Produktionsprozesse kontinuierlich weiter – hin zu mehr Effizienz, einem bewussteren Ressourceneinsatz und nachhaltig optimierten Abläufen.
Über die Science Based Targets Initiative
Die SBTi wurde 2015 von Organisationen wie dem World Wide Fund for Nature (WWF), dem CDP, dem World Resources Institute sowie dem United Nations Global Compact gegründet. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, Emissionsreduktionen im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens umzusetzen.
Über SMC Austria: Expertise – Passion – Automation
Mit einem globalen Marktanteil von 36 % ist SMC weltweit führend in der Antriebs- und Steuerungstechnik von pneumatischen und elektrischen Systemen. Das Portfolio umfasst mehr als 12.000 Produktgruppen sowie über 700.000 Varianten in den Bereichen Luftaufbereitung, Ventiltechnik, Aktorik, Vakuumtechnik, Sensorik sowie elektrischer Steuerungs- und Antriebstechnik. Die Entwicklung von kundenspezifischen Hightech-Lösungen sowie Services zur Steigerung der Produktivität und Maschinensicherheit sind weitere wichtige Elemente des Kompetenzspektrums. Auf dem japanischen Aktienmarkt notiert ist das Unternehmen rund um den Globus präsent und beschäftigt weltweit mehr als 23.000 Mitarbeiter*innen. Die österreichische Zentrale mit Sitz in Korneuburg ist zugleich das Headquarter für 14 Länder Zentral- und Osteuropas und ist Arbeitgeber für mehr als 950 Mitarbeitende im Raum CEE.
28.04.2026